| Unterricht muss sich nicht auf die Schulräume beschränken. Für Exkursionen gilt allerdings dasselbe wie für gewöhnlichen Unterricht: Die Lehrperson muss sich vorbereiten. Denn Unterricht — egal, wo er stattfindet — dient in erster Linie dem Lernen. Wenn dieses Lernen auch noch Vergnügen macht, umso besser!
Auch im Sommersemester 2010 war ein Modul für ABU-Studierende den «externen Lernorten» gewidmet. Anhand von Ausstellungen, Veranstaltungen, Landschaften u.Ä. haben die Studierenden erfahren, wie zielgerichtetes Lernen ausserhalb des üblichen Rahmens durch kluge Vor- und Nachbereitung gefördert werden kann. Silvia Baumgartner hat einen Rückblick auf das Modul verfasst ...
Als Leistungsnachweis entwarfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre Lernenden einen Parcours durch eine Ausstellung nach eigener Wahl. Entstanden sind sechs Parcours durch die historische Dauerausstellung im Landesmuseum (Silvia Baumgartner, Thomas Germann, Martin Käch, Pascal Kälin, Markus Koller, Roland Seibert), zwei durch die «PressArt» in St. Gallen (Flavia Sutter, Daniela Walder) und je einer zu den Ausstellungen «Swissness/Marke Schweiz» in Bern (Freddy Furrer), «Zu Tisch — A Table. Köstlichkeiten aus fürstlichen Küchen und Kellern» auf dem Schloss Arenenberg (Andreas Blumer), «Verdingkinder reden» in Baden (Mark Hofmänner) und «Schaffhausen im Fluss» (Melanie Lehmann), schliesslich Parcours zu einer Anker- Ausstellung im Kunstmuseum Bern (Fabio Somaini), einer Ausstellung zu Jean-Michel Basquiat in der Fondation Beyeler Riehen (Nico Zila) und zu einer Ausstellung mit Werken der Videokünstlerin Pipilotti Rist in Baden (Thomas Egloff).
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